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Vortragsreihe: Hybrid Talks

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Zeit verfließt, bleibt stehen, rennt davon, läuft rückwärts, vergeht wie im Flug – oder auch überhaupt nicht. Sie wird in Jahrhunderten gemessen, in Tagen, Nanosekunden und weiteren Einheiten. Zeit ist eine historische Einordnung, hat Relevanz für physikalische Versuche und stellt ein entscheidendes Element für psychologische Verhaltensweisen dar. Man kann mit Zeit spielen und sie in Filmen schneller oder langsamer vergehen lassen. In sämtlichen Kunstgattungen ist Zeit ein zentrales Element der (visuellen) Narration und spiegelt sich wieder in bestimmten Sujets, durch Symbole und in der allgemeinen Bildsprache. Ganze Wissenschaften basieren auf Datierungen, chronologische Einschätzungen oder einer akkuraten Einordnung von Zeiten und Zeitspannen. Die verschiedenen Dimensionen von Zeit und welche Relevanz sie für uns persönlich, für die Wissenschaft und für die Künste hat, wird Thema unserer 24. Hybrid Talks sein.

• »Die Zeit der Algorithmen«
Prof. Dr. Bernd M. Scherer
Haus der Kulturen der Welt (HKW)

• »Fließen und Schneiden. Zeiterleben durch Rhythmus«
Prof. Dorothea Weise
UdK Berlin | Institut für Musikpädagogik

• »Das Mysterium der Zeit in der Physik: Raum-Zeit-Kontinuum und Zeitpfeil«
Prof. Dr. Eckehard Schöll 
TU Berlin | General Linguistics

• »›Spirits closing their Eyes‹  über die Halbwertszeit von Erinnerung«
Prof. Nina Fischer 
UdK Berlin | Experimenteller Film und Medienkunst

• »Wie unser Handeln die Wahrnehmung der Zeit beeinflusst: Vorhersagen über die Zeitwahrnehmung bei der Nutzung technischer Geräte«
Prof. Dr.-Ing. Nele Rußwinkel
TU Berlin | Zentrum Mensch-Maschine-Systemen

Datum | Ort
Donnerstag, 09. Februar 2017, um 18:00 Uhr. 
Hybrid Lab, TU Berlin, Villa Bell, Marchstraße 8, 10587 Berlin
Weitere Informationen zu den 24. Talks